Die Burgen um Gießen
Gießen wird von einigen berühmten Burgruinen umgeben, die in der Geschichte von großer Bedeutung waren und beliebte Ausflugsziele darstellen.
Da ist z.B. im Süden die Burg Münzenberg aus dem 12./13. Jahrhundert. Im Norden von Gießen laden gleich mehrere Burgruinen zur Besichtigung ein:
Burg Gleiberg,
Burg Vetzberg und
Burg Staufenberg.
In den letzten Jahren ist der dahinterliegende Dünsberg (leicht erkennbar durch den Fernsehturm) durch Ausgrabungen von Keltensiedlungen sehr bekannt geworden.
Von allen Burgen hat man einen sehr schönen Blick auf Gießen und das Umland.
Der Limes
Südlich von Gießen verläuft der römische Limes, ein Schutzwall gegen die Germanen. Er soll von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden. Reste der Anlage sehen Sie in einigen Dörfern von Pohlheim.
Das bekannteste Limeskastell ist die Saalburg.
In Waldgirmes zwischen Gießen und Wetzlar hat man zudem Reste einer römischen Stadt aus dem ersten Jahrhundert n.Chr. ausgegraben.
Kloster Arnsburg
Eine weitere mittelalterliche Klosteranlage liegt südöstlich von Lich, das Kloster Arnsburg, ein 1174 gegründetes Zisterzienserkloster, das mehrere Jahrhunderte für Mittelhessen von großer Bedeutung war. Ein Rundgang durch die nur teilweise erhaltene Klosteranlage lohnt sich sehr!
Marburg
Marburg ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Nur 35 Kilometer nordöstlich von Gießen bietet die Innenstadt genau das, was Gießen fehlt: Flair und Gemütlichkeit. Auch ein Besuch im Schloss, in dem schon Luther mit Zwingli um das Abendmahl rang, gehört zum "Muss" eines Marburgbesuches. Die Elisabethkirche dürfte zudem auf Interesse stoßen.
Wetzlar
Ebenso schön wie Marburg ist die alte Innenstadt von Wetzlar, mit dem interessanten Dom (drei Baustile), dem Lotte-Haus (Goethemuseum zum Gedenken an seine Zeit in Wetzlar am Reichskammergericht), den vielen alten Fachwerkhäusern etc. etc.
Lich
Lich ist ein kleines schnuckeliges Städtchen mit einer wunderschönen Fachwerk-Innenstadt nur 12 Minuten mit dem Auto von Gießen entfernt.


Im August 2011 starb bei einem Anschlag die FTH-Absolventin Daniela Beyer. Sie war in Afghanistan als Übersetzerin im Einsatz und begleitete ein internationales Ärzteteam. Ihre Mutter hat in der christlichen Zeitschrift "Lydia" einen Artikel über ihre Tochter und über die schwere Zeit der Trauer geschrieben.